DER SCHNELLE WEG ZUR EN 1090 ZERTIFIZIERUNG


ESAB setzt sein Expertenwissen ein, um Herstellern zu helfen, die Anforderungen der EN 1090 zu erfüllen, die ab 01. Juli 2014 in allen EU-Ländern bindend sein wird.

ESAB's getestete und TÜV-zertifizierte Welding Procedure Qualification Records (WPQR) für MIG/MAG und Lichtbogenhandschweißen machen teure und zeitaufwendige Verfahrensprüfungen für die Fertigung von Stahl- und Aluminiumtragwerken nach EN 1090 überflüssig.

WIR MACHEN ES IHNEN EINFACH.

Verfahrensprüfungen zu erstellen ist ein zeitaufwendiger und teurer Weg, der viel Erfahrung und Fachwissen erfordert. ESAB hat unter der Aufsicht einer benannten Stelle Verfahrensprüfungen geschweißt und die für Standardschweißverfahren erforderlichen Welding Procedure Qualification Record (WPQR) erhalten. Anwender können diese WPQR als Standardschweißverfahren nutzen um im Rahmen der EN 1090 ihre eigenen Welding Procedure Specifications (WPS) für ihre Stahlkonstruktionen zu erstellen. So wird der WEG zur EN 1090 Zertifizierung schnell, einfach und kostengünstig.

ESABs EN 1090 WPQR LÖSUNG.

  • Zertifiziert durch TÜV Rheinland, Germany oder Inspecta Sweden AB
  • Zugelassen für Stahlkonstruktionen nach EN 1090-2 unter Ausführungsklasse (EXC) 2
  • Kosteneffizient, frei wählbare WPQR für jeweils einen Schweißzusatz - keine teure Komplettsammlung. Wählen sie nur die WPQR-Gruppen, die auch benötigt werden.
  • Deckt ESAB Schweißzusätze ab, die üblicherweise im Stahlbau eingesetzt werden, einschließlich Massivdrähte, Fülldrähte und Metallpulverfülldrähte, z.B.:
    • OK AristoRod ™ 12.50
    • OK Autrod 12.51
    • Coreweld 46LS
  • ESABs WPQR decken alle Inverter und digitalen Chopper der aktuellen Baureihen ab und können ebenso für bereits im Einsatz befindliche Geräte aus diesen Reihen verwendet. werden.
    • Origo ™ Mig (digitale Chopper)
    • Aristo ® Mig
    • Warrior ™

SO BESTELLEN SIE ESAB WPQR.

Folgen sie diesen Schritten und bestellen Sie TÜV-zertifizierte WPQR von ESAB.

  1. Melden Sie sich bei ESAB's WPQR Online Tool an und geben sie Benutzername und Paßwort an. Username: [email protected], Password: esab) um die verfügbaren WPQR anzuzeigen WPQRs. ( Es gibt nur einen allgemeinen Zugang, da er nur der Vorauswahl dient.)
  2. Wählen Sie die gewünschten WPQR aus indem Sie Grundwerkstoff, Stoßart, Blechdicke und den Schweißzusatz angeben. Mit diesem Werkzeug können Sie Ihre Auswahl treffen, aber keine Bestellung auslösen.
  3. Notieren Sie die Namen der WPQR und bestellen Sie diese wie folgt.
    - Wenn Sie ein Kundenkonto bei ESAB haben, bestellen Sie direkt bei Ihrer ESAB Niederlassung  in Langenfeld.
    - Wenn Sie kein Kundenkonto bei ESAB haben, kontaktieren Sie bitte Ihren zuständigen ESAB Händler. Ihren Händler finden Sie hier.
  4. Sie erhalten einen Link, mit dem Sie sich die auf Ihre Firma ausgestellten WPQR herunterladen können.

Wenn Sie Fragen haben oder weitere Unterstützung, sprechen Sie ESAB an oder schauen Sie unter unter den häufig gestellten Fragen nach.

FAQ: EN Certifications

Nein, Schweißgeräte könne nicht für EN 1090 zertifiziert werden und die Anforderungen der Norm erfüllen. Unter bestimmten Bedingungen und Einschränkungen stellen Standardschweißverfahren oder geprüfte Schweißzusätze einen zulässigen Weg dar, Schweißverfahren zu qualifizieren und durch Dritte, z.B. den Schweißgeräte- oder Schweißzusatzhersteller, beigebrachte WPQR für die Fertigung nach EN 1090 einzusetzen.

Ja, das ist möglich. Bei ESAB können Sie WPQR unabhängig vom Gerät kaufen. Unser Angebot deckt viele unserer Geräte ab. Wenn Sie also bereits mit ESAB Geräten arbeiten, für die unsere WPQR gelten, brauchen Sie keine neuen Geräte anzuschaffen. Sie profitieren von ESABs Parameterpräzision. Alle unsere in den WPQR gelisteten Geräte benutzen den gleichen Schweißprozeßregler, wodurch Parameter innerhalb dieser Gerätegruppe portierbar werden.

Es gibt solche Angebote im Markt, allerdings kann ESAB nicht raten, diese zu nutzen, da sie unserer Meinung nach eine Kernbedingung der EN 15612 nicht erfüllen. Dort wird gefordert, daß eine in der Fertigung eingesetzte Schweißmaschine in der Lage sein muß, solche elektrischen und mechanischen Eigenschaften zu erreichen, wie sie bei der Verfahrensprüfung vorlagen. In den meisten Fällen wird ein Inverter für die Verfahrensprüfung eingesetzt werden. Es gibt keine Garantie, daß jede beliebige Maschine die dokumentierten Parameter einstellt und das zertifizierte Ergebnis erreicht. Zum Beispiel können stufengesteuerte Stromquellen keine Netzschwankungen kompensieren und stellen wenig zuverlässige Parameter dar.

Die einzige Ausführungsklasse, die Standardschweißverfahren zuläßt und in der ein Anwender somit Nutzen aus von Dritten erstellten WPQR ziehen kann, ist EXC2. Keine Andere. EXC1 stellt "Elementare Qualitätsanforderungen" und außer gültigen Schweißerprüfungen keinerlei Anforderungen an Schweißüberwachung oder qualifizierte Schweißprozesse. Folglich gibt es keinen vernünftigen Grund, WPQR für Standardschweißverfahren für Anwendungen in Ausführungsklasse 1 zu kaufen.

Die Höhe potentieller Einsparungen hängt davon ab, wie viele Standardschweißverfahren eingesetzt werden sollen. Wegen des sehr großen Kehlnahtanteils im Stahlbau, decken hier Stumpfnahtprüfungen keine Kehlnähte mit ab. So können bei sehr breit gefächerten Anwendungen durchaus einige zehntausend Euro an Prüfkosten zusammenkommen. In den meisten Fällen wird man aber in der Ausführungsklasse 2 (EXC2) mit wenigen Standardschweißverfahren auskommen und die tatsächlichen Kosten hängen stark von den jeweiligen Bedingungen ab. In den meisten Fällen wird es allerdings deutlich günstiger sein, ESABs schweißzusatzbezogene WPQR Gruppen einzusetzen.

Nein, Synergiekennlinien sind keineswegs erforderlich. Mann kann Synergiekennlinien benutzen, die Norm verlangt es aber nicht. Dort geht es darum, unabhängige Parameter reproduzierbar einstellen, nutzen und stabil halten zu können. Synergiekennlinien helfen nur beim Einstellen. ESABs Warrior™ Mehrverfahrensanlage ist für die Anwendung mit unseren WPQR zugelassen, genauso wie einige andere unserer Bedienpanele ohne Synergie.

Nein, das ist nicht zwingend notwendig. EN 1090-2 biete verschiedene Wege, ein Schweißverfahren zu qualifizieren. Jeder Hersteller von Stahl- oder Aluminiumtragwerken kann selbst Verfahren qualifizieren. Probate Methoden sind die Verfahrensprüfung (EN ISO 15614-1) oder die vorgezogene Arbeitsprobe. (EN ISO 15613)..

ESABs Herangehensweise verursacht nicht mehr Arbeit für den Anwender. Unser Angebot richtet sich nach den Forderungen, welche die EN ISO 15612 aufstellt. Diese Norm ist die Grundlage für Standardschweißverfahren und verlangt ausdrücklich, das Standardschweißverfahren in Form einer WPQR vorliegen müssen, woraus der Hersteller seine WPS ableiten kann. Es wird ausdrücklich verlangt, daß der Hersteller der Konstruktion seine WPS unterzeichnen und stempeln muß. Das ist logisch, denn die WPS ist die Arbeitsanweisung für den Schweißer und nur der Hersteller kennt alle Parameter und Randbedingungen für die konkrete Schweißaufgabe.

Ganz und gar nicht. Es gibt keine EN 1090 zertifizierten Schweißgeräte. Keiner der drei Teile der EN 1090 kennt den Begriff des zertifizierten Schweißgerätes.

Daten müssen weder mitgeschrieben noch abgelegt werden. Die Ausrüstung muß die Überwachung grundlegender Schweißparameter ermöglichen. Das bedeutet, der Schweißer muß in der Lage sein zu beurteilen, ob er die in seiner WPS angegebenen Daten erreicht und einhält. Ein V/A Meter reicht dazu völlig aus. ESABs Ausrüstung hält die eingestellten Parameter mit einer Toleranz von nur 1 % ein, während die zugrundeliegende Norm EN 60974-1 insgesamt 12.5% zuläßt.

EN 1090 verlangt keine jährliche Kalibrierung der Schweißgeräte oder ihrer Anzeigen. Der Anwender bestimmt die Häufigkeit, die allerdings nicht die Überwachungsintervalle der werkseigenen Produktionskontrolle (WPK) überschreiten können. Wir empfehlen, alle Meßgeräte, die das Schweißergebnis beeinflussen könne, regelmäßig überprüfen zu lassen. Laut EN 1090 müssen Überprüfungen und Wartungen nach den schriftlichen WPK-Prozessen des Tragwerkherstellers ausgeführt und dokumentiert sowie die Dokumente für die in der WPK angegebenen Zeitraum aufbewahrt werden. ESABs einzigartiges True Arc Voltage™ stellt sicher, daß eine unerwarteten Abweichungen auftreten und die angezeigten Parameter direkt mit denen in der WPS verglichen werden können.

Als Schweißmaschinen- und Schweißzusatzhersteller können wir nicht garantieren, daß in der Zertifizierungsphase oder im Zuge der folgenden Inspektionen keine weiteren schweißtechnischen Nachweise gefordert werden. Wenn der Zertifizierer Zweifel hat, daß Schweißer durchgehend Schweißungen in der geforderten Qualität abliefern können, wird er unter Umständen vorgezogene Arbeitsprüfungen oder eigene Verfahrensprüfungen fordern. Das ist anwendungsabhängig und deshalb bietet ESAB schweißzusatzspezifische WPQR Pakete an. So können Sie als Anwender unser Wissen nutzen und müssen nicht die Standardschweißverfahren mitkaufen, die sie selbst qualifizieren möchten oder sollen.